Mensch Meier!

Meine Familie ist eng mit Maxhütte-Haidhof verwoben. Schon mein Opa war Elektriker im Eisenwerk Maxhütte, mein Papa ist heute pensionierter Polizeibeamter und wuchs in Maxhütte auf. Meine Mama ist Erzieherin und in Haidhof aufgewachsen.

Schon als 5-jähriger war ich im gesamten Gemeindegebiet unterwegs. Vormittag in Leonberg im Kindergarten St. Leonhard, am Nachmittag mit meinen Freunden auf den Feldern und in den Wäldern von Maxhütte-Haidhof. Später besuchte ich als einer der letzten Jahrgänge die Grundschule Rappenbügl und in Burglengenfeld das Johann-Michael-Fischer Gymnasium.

Leonberg war auch weit nach dem Kindergarten noch ein Mittelpunkt für mich. Mit dem Burschenverein habe ich viele gesellige Abende und Ausflüge verbracht. Mit zunehmendem Alter hat sich beim „Bewegungsradius“ erweitert. Während der Schulzeit hatten wir immer Donnerstagabend unseren Stammtisch im „Bistro“ in Burglengenfeld.

Gesellig bin ich auch heute noch, wenngleich die Zeit mit meiner Arbeit am Landratsamt und der Politik knapper wird. Da hilft aber eine meiner großen Leidenschaften: Das Kochen! Und was gibt es Schöneres als für Freunde zu kochen und einen gemütlichen Abend zu verbringen? Aber auch meinen anderen Hobbies gehe ich gerne nach: Laufen, Radfahren, Wandern und Snowboarden als Ausgleich zu den vielen sitzenden Tätigkeiten und um überflüssige Pfunde erst gar nicht entstehend zu lassen.

Gut gelernt, Matthias Meier.

Nach dem Abitur begann ich ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Regensburg und arbeitete nebenbei im Lager eines Lebensmitteldiscounters. Ich weiß also, was es bedeutet, mit körperlicher Arbeit sein Geld selbst zu verdienen. Nach dem erfolgreichen ersten Staatsexamen und dem Abschluss als Diplom-Jurist habe ich beschlossen am Landratsamt Schwandorf im gehobenen Dienst einzusteigen.

Ich finde die Arbeit in der öffentlichen Verwaltung spannend und anspruchsvoll. Wenn man die Ämter als Dienstleister für Bürgerinnen und Bürger betrachtet und im Sinne des Gemeinwohls nach Lösungen für die Menschen sucht, kann man wirklich viel bewegen.

Matthias‘ Berufung:

Ich habe mich schon immer gern für die Gemeinschaft eingesetzt. Und so war der Weg zum Schülersprecher am Gymnasium nicht weit. Feste organisieren, aber auch den Lehrern mal in Diskussionen Paroli bieten – immer das Gemeinwohl im Blick –, das hat mir schon Spaß gemacht.

Für mich war es ein selbstverständlicher Schritt nach der Schulzeit damit nicht aufzuhören, sondern in meiner Heimat mitzuarbeiten. Schüler-Union, Junge Union, CSU. Bei der Wahl 2014 wurde ich mit einem guten Ergebnis in den Stadtrat gewählt. Das freut mich heute noch und macht mich ein Stück stolz.

Jetzt kandidiere ich als Bürgermeister meiner und unserer Heimatstadt, weil ich gemeinsam mit den Menschen unser Maxhütte-Haidhof und die Dörfer lebens- und liebenswert erhalten und zukunftsfest gestalten will. Die Zeiten sind schnell und unübersichtlich, da braucht es ein Stück Heimat, das Halt gibt und sich gleichzeitig weiterentwickelt, damit wir den Anschluss nicht verlieren. Genau das will ich aktiv gestalten.